Schlagwort: Müllvermeidung

einfache Veränderungen: Teil 4 – Unterwegs sein

einfache Veränderungen: Teil 4 – Unterwegs sein

Gerade unterwegs, wenn man in Eile ist oder Stress hat, greift man gerne zu schnellen, aber wenig sinnvollen Lösungen. Hier 3 Tipps, die ihr im Vorfeld eines Arbeitstages/einer Reise anwenden könnt:

  1. Etwas Essbares dabei haben, z.B. einen Apfel o.ä.. Verhindert Spontankäufe von ungesunden und plastik-verpackten Snacks
  2. Eine Flasche Wasser dabei haben. Dafür lohnt es sich evtl., eine schöne Mehrweg-Flasche anzuschaffen. Ich mag ja die von aladdin.
  3. Unterhaltungsprogramm mitbringen/Zeitung als Online-Abo lesen (in Zeiten des Smart-Phones gibt’s da wirklich keine Ausrede), dann kann man auf Zeitschriften, Bücher etc. aus dem Bahnhofskiosk gut verzichten.

Für Fortgeschrittene:

  1. Butterbrot schmieren, Obst oder Rohkost einstecken. Definitiv günstiger als ein belegtes Brötchen vom Bäcker und kann in einer Mehrwegdose oder -tüte transportiert werden.
  2. Keine Pappbecher verwenden. Einen eigenen Becher mitbringen und das Lieblings-Café überzeugen den zu befüllen, oder ihn direkt zuhause befüllen (der Kaffee/Tee ist auch lecker, und günstiger, und hat weniger Zucker als so ein Kaffee-Ketten Getränk). Vielleicht habt ihr auch Glück, und euer Lieblings-Café bietet Mehrweg-Becher an (wie es z.B. die Black Coffee Pharmacy. Bonn tut).
  3. Wartezeiten am Bahnhof: statt einem Aufenthalt in den Geschäften bietet sich eine Auszeit in einem Café oder bei einem Treffen mit Freunden/Familie an. Das erfordert ein wenig Organisation im Vorfeld oder Spontanität bei allen Beteiligten, schafft aber sicher erfüllenderere Erinnerungen als ein Shopping-Ausflug.
einfache Veränderungen: Teil 3 – Konsum

einfache Veränderungen: Teil 3 – Konsum

Konsum einschränken! Das klingt schon sehr nach Verzicht, nicht wahr? Aber nur auf den ersten Blick. Denn es schaft Raum für Achtsamkeit auf eure wahren Bedürfnisse und Beziehungen zu den Menschen, die euch wichtig sind. Außerdem spart ihr jede Menge Geld und somit Zeit, denn ihr müsst weniger verdienen und daher weniger arbeiten. Wenn das nicht glücklich macht! Konsum soll uns helfen, wenn wir uns nach Zugehörigkeit, Anerkennung und Identität sehnen. Werte, die mit Besitz von Dingen allerdings sehr wenig zu tun haben. Wenn ihr also Konsum meidet könnt ihr euch wahrhaftig damit außeinandersetzen, wie ihr SEIN möchtet, nicht was ihr besitzen wollt.

Hier also 4 Tipps zur Reduktion von Konsum:

  1. Eine Anschaffungsliste haben, so dass Frust-/Langeweile-/Verkaufsoffener Sonntag-Einkaufen wegfällt oder ihr zumindest etwas kauft, was ihr wirklich braucht
  2. Bücherei-Ausweis anschaffen: Bücher, (Video)Spiele, DVDs, Musik, e-Books bekommt ihr hier
  3. Zeit statt Zeug schenken. Sind nicht Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Zeit das, was wirklich glücklich macht?
  4. Second Hand (ver)kaufen: gilt für Kleidung, Möbel, Spielzeug… hm, eigentlich fast alles

Für Fortgeschrittene:

  1. Fragt euch vor jedem Einkauf: brauche ich das wirklich? Macht mich das glücklich?
  2. Hochwertige und nachhaltig produzierte Produkte kaufen. Sind etwas teurer, halten dafür aber länger und die Versuchung viel zu kaufen ist durch den Preis geringer
  3. Ausmisten: alles was ihr nicht wirklich braucht wieder unters Volk bringen. Jemand anderes freut sich und muss es nicht neu kaufen
  4. Tauschen und teilen, z.B. über Nachbarschaftsportale, Flohmärkte, Ebay Kleinanzeigen
einfache Veränderungen: Teil 1 – Lebensmittel-Einkauf

einfache Veränderungen: Teil 1 – Lebensmittel-Einkauf

Fangen wir also ganz einfach an:

3 Tipps zum Lebensmittel-Einkauf, die alltagstauglich, gesund, nachhaltig und einfach sind (und meist noch Geld sparen).

  1. Leitungswasser trinken: Spart Geld & Zeit (kein Einkauf), Nerven (kein Schleppen) und Kalorien (gegenüber Softdrinks und Co)
  2. Stoffbeutel o.ä. (z.B. zusammenfaltbarer Rucksack) für Spontan-Einkäufe immer in der Tasche haben, die haben wirklich kein großes Gewicht und brauchen nicht viel Platz
  3. Möglichst wenige Fertigprodukte kaufen (Gewürzmischungen, Tiefkühlpizza, Chips, Kekse etc.), man glaubt gar nicht wo überall Zucker drin ist. Von Verpackungen mal ganz zu schweigen

Für Fortgeschrittene:

  1. Zum Wocheneinkauf außer dem Stoffbeutel auch Tupperdose, Eierkarton, Teedosen etc. mitnehmen
  2. Verpackungsfreie Einkaufsoptionen finden, z.B. Wochenmarkt/Ökomarkt, Marktschwärmer, Verpackungsfreie Läden, Bio-Supermärkte
  3. Mehr pflanzliche Lebensmittel kaufen
Vanillezucker

Vanillezucker

Vanillezucker kann man ganz einfach in großen Mengen selber machen und braucht dann nicht viele von den kleinen 8 g Tütchen, die nochmals extra mit Plastik verpackt sind um z.B. leckere Vanillekipferl zu backen. Dazu nimmt man eine Vanilleschote, schneidet sie klein und mischt sie in einen Glas (z.B. leeres Honig- oder Marmeladenglas) mit ca. 300 g Zucker. Das Mark der Schote kann man vorher rauskratzen und für andere Zwecke verwenden oder man lässt es einfach drin. Das Glas mit dem Zucker immer mal wieder schüttlen und nach einigen Tagen ist der Vanillezucker fertig. Man kann auch immer wieder neuen Zucker nachfüllen, die Vanilleschote ist recht ergiebig. Meine verwende ich seit ca. 2 Jahren und ich backe oft und gerne mit Vanillezucker. Weiterer Vorteil: die Schote kostet zwar 5 Euro, aber die Gesamtzuckermenge, die man damit erhält ist vergleichsweise günstig 🙂