Kategorie: Ernährung

Stillen und Essen

Stillen und Essen

Auch zum Thema Stillen und Essen fragten wir uns vor der Geburt unserer Tochter, was wir wohl alles brauchen. Inzwischen wissen wir mehr…

  • Stillkissen: hatte ich von einer Freundin geliehen. Und hab es im Grunde nicht benutzt, Stillen funktionierte für mich im Liegen bzw. mit Sofakissen irgendwie besser. Und sobald das Stillen gut klappt geht das sowieso überall. Zum Glück habe ich mir keins gekauft, das hatte ich nämlich vorher überlegt.
  • Stilleinlagen: die Wolle-Seide-Teile, z.B. von Elanee oder dm, sind für mich eh viel angenehmer auf der Haut als Einmal-Teile: Man trägt die Seite mit der Seide (= nicht die flauschige) zum Körper. Und mehr als 3-4 Paar brauchte ich nicht, habe die immer abends ausgewaschen und zwischen einem Handtuch trocken gepresst. Eigentlich hätten daher 2 Paar gereicht, aber unterwegs war‘s schon praktisch das ein oder andere Paar mehr zu haben. Hier kann man viel Müll und Verpackung und Geld sparen.
  • Milchpumpe und viele Flaschen: braucht Frau natürlich nur, wenn sie z.B. während der Stillzeit wieder arbeiten geht oder aber auch mal länger ohne Baby unterwegs sein möchte/muss. Ich hatte alles von einer Freundin geliehen (die die Sachen Second Hand erstanden hat). Und das ganze Equipment wird eh vor jeder Benutzung sterilisiert, daher auch kein Grund zur Sorge, dass es nicht sauber sein könnte. Viele Flaschen sind sinnvoll, um eine Milchvorrat im Gefrierfach zu haben. Wenn man nicht so viele Flaschen hat müsste man in andere Gefäße umfüllen oder Einmal-Tütchen verwenden.  Ebenfalls geliehen hatte ich eine kleine Kühltasche samt Kühlakku, der genau zwischen 4 Flaschen passte. Tatsächlich sehr praktisch für die Tage im Büro, kann man aber sicher auch mit schon vorhandenen Kühltaschen/-akkus machen.
  • Apropos sterilisieren: ein Dampfsterilisator für die Mikrowelle, sofern man eine hat, ist tatsächlich eine feine Sache. Aber auch eine, die in vielen Kellern/Speichern bei Freunden und Familie stehen dürfte (so wie bei uns, wir hätten drei leihen können 😉 ) und gut zu leihen ist, da man sie nur kurz braucht.
  • Babygeschirr für Beikost:
    • Plastikschälchen für Brei bekamen wir Second Hand (unsere Patenkinder sind jetzt schon groß und essen mit richtigem Geschirr)
    • Plastiklöffel: da haben wir eine bunte Mischung – geerbt, geschenkt bekommen, schon in der Küche gehabt. 4 Stück reichen uns.
    • Glas: unsere Tochter trank am Anfang aus einem kleinen Gläschen, das wir von einer Weinprobe mitgebracht hatten. Da wir das Glas eh mit ihr zusammen festhielten, hatte ich auch keine Bedenken ihr Glas statt Plastik zu reichen. Inzwischen ist sie aber natürlich größer und will alles alleine machen. Da ist ein bruchsicherer Becher tatsächlich hilfreich, 4 Stück reichen bei uns bisher.
    • Eiswürfelform zum Einfrieren von Brei: die, die wir eh schon daheim hatten. Eine Form reicht, die Würfel einfach in eine Dose umfüllen, sobald sie fest sind.
    • Plastikdosen zum Aufbewahren des Breis: hatten wir auch schon in der Küche
  • Fläschchenwärmer und Dampfgarer (der auch Pürieren kann): sind nett zu haben und machen den Alltag schon leichter. Es geht auf jeden Fall auch ohne, so haben wir das gemacht bevor wir beides von Verwandten leihen konnten. Gehören aber auch zu den Geräten, die man nicht lange braucht (ca. 1 Jahr), d.h. es gibt bestimmt jemanden in eurem Bekanntenkreis, der so was ungenutzt im Schrank stehen hat und es euch gern verleiht oder weiterverkauft. Dampfgaren und Pürieren kann man aber auch genauso gut (manchmal sogar besser, wenn man direkt viele Portionen machen will) mit einem Dampfgareinsatz für den Topf und Mixer/Pürierstab.
Wasser

Wasser

Habt ihr euch schon mal gefragt, warum wir eigentlich Mineral-Wasser/Soft-Drinks/Saft in Flaschen oder Tetrapacks kaufen? Man macht das irgendwie so, im Zweifel für den Besuch, dem man etwas Ordentliches anbieten möchte. Erst nachdem ich mir abgewöhnt hatte Sprudelwasser zu trinken und für mich selbst immer den Wasserhahn aufdrehe, fiel mir auf, was für eine unglaublich sinnlose Angelegenheit diese Getränke sind. Bleiben wir der Einfachheit halber mal beim Wasser. Das wird abgefüllt, mit LKWs quer durchs Land (oder auch länderweit, warum kann man bei uns italienisches Wasser und in den USA Gerolsteiner Sprudel kaufen?) gefahren, im Supermarkt gestapelt von wo aus es mühsam heimgeschleppt oder noch öfter mit dem PKW heimgefahren wird. Dabei hat jeder von uns zuhause eine Wasserleitung liegen. Und anders als in einigen anderen Ländern dieser Welt haben wir den unglaublichen Luxus, dass diese Wasserleitung bequem zu erreichen ist und das Trinkwasser höchste Qualität hat.

Und was ist jetzt mit dem Besuch, der das doch irgendwie gewöhnt ist? Wir hatten anfangs noch immer eine Kiste Sprudelwasser für den Besuch da, aber haben dann festgestellt, dass das auch nicht nötig ist. Unsere Freunde und Familie kommen auch vorbei, wenn sie nur Leitungswasser bekommen. Das man übrigens für den Besuch mit einer Scheibe Zitrone oder einem Blatt Minze super aufpeppen kann. Sieht auch hübsch aus in einer Glaskaraffe. Tee gibt’s bei uns auch immer. Da kann man jetzt streiten wie nachhaltig es ist, dass der aus Indien/China etc. eingeführt wird. Klar ist es noch besser einfach nur Wasser zu trinken. Aber wenn es denn mal etwas anderes sein soll, ist Tee eine gute Option. Ich persönlich kann Tee ja, anders als Kaffee, auch ganz wunderbar ohne Milch trinken, was die Klimabilanz direkt positiv beeinflusst. Loser (Bio)Tee aus dem Teeladen schmeckt zum einen besser, macht zum anderen Eindruck auf den Besuch, wenn der sich aus einer großen Sammlung hübscher Teedosen die beste Sorte aussuchen darf und spart Verpackungsmüll, vor allem wenn man mit den Dosen zum Laden geht und der Tee dort direkt eingefüllt wird. Ist übrigens auch billiger als der Beuteltee aus dem Supermarkt, umgerechnet aufs Gewicht. Und einige Sorte Tee aus Deutschland (z.B. bei Kräutergarten Pommerland, Mutter Erde) oder England  (Tregothnan) gibt es auch.

Ach ja, noch ein Wort zu soft drinks und Saft: die sind eh voller Zucker, demnach nicht (übermäßig) gesund. Lecker fand ich die auch nur, bevor ich angefangen habe meinen Zuckerkonsum einzuschränken. Und macht sich gut als Luxus, den ich mir gern mal leiste wenn ich im Café sitze und da nicht nur Leitungswasser trinken mag. Das Café will ja immerhin auch was verkaufen, der Leitungswasser trinkende Gast ist da natürlich verständlicherweise nicht so beliebt 😉

einfache Veränderungen: Teil 4 – Unterwegs sein

einfache Veränderungen: Teil 4 – Unterwegs sein

Gerade unterwegs, wenn man in Eile ist oder Stress hat, greift man gerne zu schnellen, aber wenig sinnvollen Lösungen. Hier 3 Tipps, die ihr im Vorfeld eines Arbeitstages/einer Reise anwenden könnt:

  1. Etwas Essbares dabei haben, z.B. einen Apfel o.ä.. Verhindert Spontankäufe von ungesunden und plastik-verpackten Snacks
  2. Eine Flasche Wasser dabei haben. Dafür lohnt es sich evtl., eine schöne Mehrweg-Flasche anzuschaffen. Ich mag ja die von aladdin.
  3. Unterhaltungsprogramm mitbringen/Zeitung als Online-Abo lesen (in Zeiten des Smart-Phones gibt’s da wirklich keine Ausrede), dann kann man auf Zeitschriften, Bücher etc. aus dem Bahnhofskiosk gut verzichten.

Für Fortgeschrittene:

  1. Butterbrot schmieren, Obst oder Rohkost einstecken. Definitiv günstiger als ein belegtes Brötchen vom Bäcker und kann in einer Mehrwegdose oder -tüte transportiert werden.
  2. Keine Pappbecher verwenden. Einen eigenen Becher mitbringen und das Lieblings-Café überzeugen den zu befüllen, oder ihn direkt zuhause befüllen (der Kaffee/Tee ist auch lecker, und günstiger, und hat weniger Zucker als so ein Kaffee-Ketten Getränk). Vielleicht habt ihr auch Glück, und euer Lieblings-Café bietet Mehrweg-Becher an (wie es z.B. die Black Coffee Pharmacy. Bonn tut).
  3. Wartezeiten am Bahnhof: statt einem Aufenthalt in den Geschäften bietet sich eine Auszeit in einem Café oder bei einem Treffen mit Freunden/Familie an. Das erfordert ein wenig Organisation im Vorfeld oder Spontanität bei allen Beteiligten, schafft aber sicher erfüllenderere Erinnerungen als ein Shopping-Ausflug.
einfache Veränderungen: Teil 1 – Lebensmittel-Einkauf

einfache Veränderungen: Teil 1 – Lebensmittel-Einkauf

Fangen wir also ganz einfach an:

3 Tipps zum Lebensmittel-Einkauf, die alltagstauglich, gesund, nachhaltig und einfach sind (und meist noch Geld sparen).

  1. Leitungswasser trinken: Spart Geld & Zeit (kein Einkauf), Nerven (kein Schleppen) und Kalorien (gegenüber Softdrinks und Co)
  2. Stoffbeutel o.ä. (z.B. zusammenfaltbarer Rucksack) für Spontan-Einkäufe immer in der Tasche haben, die haben wirklich kein großes Gewicht und brauchen nicht viel Platz
  3. Möglichst wenige Fertigprodukte kaufen (Gewürzmischungen, Tiefkühlpizza, Chips, Kekse etc.), man glaubt gar nicht wo überall Zucker drin ist. Von Verpackungen mal ganz zu schweigen

Für Fortgeschrittene:

  1. Zum Wocheneinkauf außer dem Stoffbeutel auch Tupperdose, Eierkarton, Teedosen etc. mitnehmen
  2. Verpackungsfreie Einkaufsoptionen finden, z.B. Wochenmarkt/Ökomarkt, Marktschwärmer, Verpackungsfreie Läden, Bio-Supermärkte
  3. Mehr pflanzliche Lebensmittel kaufen
einfache Veränderungen

einfache Veränderungen

Besser leben und dabei sogar etwas für die Umwelt tun

Habt ihr euch auch schon öfter gefragt, wie ihr mehr Zeit für eure Freunde und Familie haben könntet, mehr Sport treibt, euch gesünder ernährt und … Und gleichzeitig auch noch etwas Gutes für die Umwelt tun könnt? Denn sind wir mal ganz ehrlich, wir wissen doch, dass unser aktueller Lebensstil nicht dazu geeignet ist unsere Erde für unsere Kinder und Enkel in einem guten Zustand zu erhalten. Aber wir ändern trotzdem nichts, es scheitert an… ja an was eigentlich? Bequemlichkeit? „Das haben wir immer schon so gemacht“-Mentalität? Die anderen helfen ja auch nicht mit, warum sollte ich mich zuerst bewegen? Ich kann das nicht so toll umsetzen wie die Menschen, die fantastische Blogs schreiben (z.B. Wastelandrebel oder Projekt: Gesund Leben), da brauch ich gar nicht anfangen? Ich hab keine Zeit? Oder folgen wir einfach gesellschaftlichen Normen, ohne weiter drüber nachzudenken?

Habt ihr Lust zu sehen, ob es nicht vielleicht doch anders geht? Und da Änderungen im Verhalten etwas Zeit und Mühe brauchen, haben wir hier die einfachsten Tipps gesammelt. Es ist gar nicht so anstrengend wie es klingt, versprochen! Und auch wenn ihr nur einen kleinen Teil davon umsetzt, jeder kleine Beitrag ist viel besser als gar nichts zu tun!

Viele gute Gründe

Meiner Erfahrung nach hilft es besonders, wenn man für ein neues Verhalten mehr als einen guten Grund finden kann. Also z.B. der Vorsatz keine Schokoladenkekse zu essen. Das ist sinnvoll, weil es

  1. Müll reduziert, z.B. im Verlgeich zu unverpacktem Obst
  2. Die Schokolade nicht von der Elfenbeikünste transportiert werden musste und CO2 gespart wird
  3. Konventionelle Schokolade wird eh unter extrem schlechten Bedingungen für die Arbeiter produziert, da lohnt sich ein Wechsel auf faire Produkte, wenn man nicht ganz verzichten will
  4. Gesünder ist es auf jeden Fall auch (zero-Zucker, clean eating!) und hilft bei evtl. vorhandenen Diät-Plänen
  5. Vergleichsweise teuer ist eigentlich alles, was man an verarbeiteten Produkten kauft. Auf den Kilo-Preis gerechnet schneidet Bioobst da richtig gut ab 😉

Was man nicht zuhause hat, kann man nicht essen. Wenn mich also beim Einkaufen die Schokoladenkeks-Lust überkommt und ich heute aber keine Lust habe, mich darum zu kümmern, ob ich jetzt Zucker esse oder nicht, dann ist es aber vielleicht trotzdem ein Tag, an dem ich Plastik vermeiden will. Oder umgekehrt.

Im Folgenden findet ihr thematisch sortierte, einfache, alltagstaugliche Ideen. Einfach mal ausprobieren!

Was bringt’s?

Was bringt’s?

Aber das bringt doch eh nichts…

…wer hat das noch nicht gedacht zum Thema Nachhaltigkeit. Selber das eigene Leben etwas umstellen um Ressourcen und CO2 zu sparen klingt so anstrengend. Scheinbar macht es ja sonst keiner und bringt es wirklich so viel, weniger Fleisch zu essen, den Zug zu nehmen statt das Flugzeug, aufs Rad zu steigen statt sich ins Auto zu setzen?

Hier könnt ihr es ausrechen: http://ressourcen-rechner.de

Lohnt es, den Alltag auf nachhaltiges Verhalten umzustellen?

Mich hat natürlich auch interessiert, ob die Bemühungen von meinem Mann und mir nachhaltiger zu leben erfolgreich sind. Aber fangen wir am Anfang an. 2012 waren wir auf Hochzeitsreise in der Antarktis. Dieser Urlaub war natürlich nicht besonders nachhaltig: langer Flug, Rundreise auf einem Schiff. Immerhin müssen die Anbieter dieser Reisen vor Ort sehr strenge Umweltschutz-Richtlinien einhalten, damit die Tiere nicht gestört werden. Und mit uns hat die Reise auch etwas gemacht. Wir waren immer schon offen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit, fuhren viel Rad und hatten mit Absicht kein eigenes Auto. Aber in vielen Lebensbereichen waren wir doch noch recht verschwenderisch oder gedankenlos unterwegs. Um ein Beispiel zu nennen: uns war schon klar, dass Ökostrom sinnvoll ist, aber die Faulheit hatte verhindert, dass wir die Umstellung gemacht hatten. Dabei ist der Aufwand den Stromanbieter zu wechseln natürlich vergleichsweise gering. Weiß man aber nicht, wenn man das noch nie gemacht hat und so hat lange Zeit der Schweinehund gewonnen, der sagte: oh, das ist so kompliziert dich drum zu kümmern, kannst du morgen immer noch machen.

Die Reise hat uns die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur näher gebracht und einen Prozess angestoßen, in dem wir angefangen haben, Schritt für Schritt unser Leben danach zu beleuchten, wie ressourcen-schonend, oder eben nicht es ist.

Startpunkt 2012

31,8 Tonnen Rohstoffe war unser Ressourcen-Verbrauch im Jahr 2012:

Schon gar nicht so schlecht, unter dem Durchschnittsverbrauch. Aber doch ein hoher Verbrauch im Bereich Reise, Mobilität und Wohnen.

Messpunkt 2017

Wie ist der aktuelle Stand? 2017 sind wir nur noch bei 19,7 Tonnen!

Wir kommen mit ca. 60% der Ressourcen aus, die wir noch vor 5 Jahren gebraucht haben. Und subjektiv fühlt es sich so an, als wäre unser Lebensstandard in der Zeit gestiegen. Wir kochen viel öfter mit frischem Bioobst und –gemüse, haben immer noch tolle Hobbies, machen schöne Reisen, treffen Freunden und haben ein super Familienleben dazu gewonnen.

Wie konnten wir sparen?

Wohnen

Die Umstellung auf Ökostrom spart uns ganze 4 von 10 Tonnen. Der kleine Aufwand den Stromanbieter zu wechseln hat also richtig was gebracht! Das wir nebenbei den Stromverbrauch insgesamt gesenkt haben (um 800 kWh durch neuen Kühlschrank, weil der alte kaputt war; schaltbare Steckdosen, die Standby der Geräte verhindern; weniger technische Geräte im Haus) spart auch nochmal ein bisschen. Beim Heizen haben wir etwas gespart, aber da ist noch Potential fürs nächste Jahr.

Konsum

Der machte eh nicht den Löwenanteil bei uns, da wir unsere Möbel, technischen Geräte eh oft schon Second Hand gekauft haben. Aber im Bereich neuer Kleidung spare ich inzwischen einiges ein.

Ernährung

Früher hatten wir Mineralwasser für Gäste da, das gibt‘s heute nicht mehr. Außerdem wurde ein Teil der Milch durch Pflanzenmilch ersetzt, Fleisch gibt’s nur noch ganz selten. Dafür viel frisches Biogemüse und -obst. Lecker 🙂 Da haben wir ca. 1 Tonne eingespart

Mobilität

Leider hat sich mein Arbeitsweg verlängert und ich fahre nun Zug statt Rad. Dadurch hat sich hier nicht so viel getan. Aber wir fahren noch seltener Auto als früher. 2012 haben wir uns auch öfter mal den Wagen unserer Eltern geliehen. Das haben wir durch Carsharing ersetzt und nutzen es nur noch, wenn es wirklich nicht anders geht.

Reisen

Ganz klar, Flugreisen machen viel aus! Wir konnte unseren Verbrauch fast halbieren, und das, obwohl wir 2017 drei Wochen im Camper verbracht haben, und dabei doch einiges an Strecke zurückgelegt haben. Auch mit dem Zug waren wir weit unterwegs (England, Italien, Polen), haben aber oft bei Freunden und Familie übernachtet. Nicht nur preiswerter, sondern auch nachhaltiger als im Hotel. Und viel netter!

 

Wir haben festgestellt, die kleinen Änderungen machen eine Menge aus. Daher einfach anfangen! Am besten dort, wo ihr schnelle Erfolge seht (Ökostrom) oder euch aus anderen Gründen eh umstellen wolltet (Ernhährung ist da ein gutes Beispiel) oder sich der „Verzicht“ nicht so harsch anfühlt. Einfach mal machen und drüber reden! Das inspiriert andere und ihr seid nicht mehr allein 🙂

Vegane Apfel-Muffins

Vegane Apfel-Muffins

Für 12 Stück:

  • 135 g Margarine, geschmolzen
  • 240 g Mehl
  • 70 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 TL Natron
  • 250 g Apfelmus

Eine Muffinform fetten und mit Semmelbrösel/Mehl ausstreuen. Die Margarine schmelzen (z.B. in einer Tasse in der Mikrowelle). Mehl, Salz, Backpulver, Natron, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Rumaroma in einer Schüssel mischen. Die leicht abgekühlte Margarine und das Apfelmus dazugeben. Alles gut verrühren. Teig in die Formen füllen. Auf mittlerer Schiene ca. 30-50 Minuten bei 180°C backen, ggf. nach 15-30 Minuten mit Alufolie abdecken, sonst wird die Oberfläche zu dunkel. Achtung: die genaue Backzeit hängt natürlich von eurem Ofen ab. Durch die Kombination von Apfel mit Zimt schmecken sie leicht weihnachtlich.